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Aflatoxine und Ochratoxin A in Marzipan und Trinkkakao

MYKOTOXINE

Marzipan und Trinkkakao

Eines darf zur Weihnachtszeit nicht fehlen: Leckereien, wie Marzipan oder eine heiße Schokolade! Zu dieser Jahreszeit kann kaum einer diesen Naschereien widerstehen. Doch so lecker wie es schmeckt - so gefährlich kann es sein. Denn die beiden Endprodukte werden aus Mandeln und Kakaobohnen verarbeitet, die überwiegend aus Drittländern importiert werden. Durch falsche oder zu lange Lagerung sind diese anfälliger für Schimmelpilze, die hochgiftige, Aflatoxine und Ochratoxin A produzieren. Um eine zu hohe Toxinbelastung speziell bei der Einfuhr kontrollieren zu können, hat die Durchführungsverordnung der Europäischen Kommission Grenzwerte für diese Mykotoxine festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

17 Myktoxine auf einen Streich - CrossTOX® macht es möglich

Die CrossTOX® Säulen von LCTech ermöglichen eine hocheffiziente Probenaufreinigung von regulierten und erwarteten Mykotoxinen. Gleichzeitig verbessern sie die herkömmliche Dilute-and-Shoot Anwendung durch ein QuEChERS basiertes nicht dispersives (SPE)-Aufreinigungsverfahren.

Ein speziell abgestimmtes Sorbent garantiert eine hohe Abreicherung von analytisch störenden Substanzen selbst bei schwierigen Matrices. Mit CrossTOX® können sowohl getreidebasierende Matrices als auch Nüsse, Trockenfrüchte und Gewürze mit sehr gutem Erfolg aufgereinigt und von Störstoffen befreit werden. Die Beladungskapazität beträgt 3 mL (entspricht 0,6 g Matrix).

Die Aufreinigung über CrossTOX® erfolgt entweder manuell oder automatisiert mit einem Robotiksystem FREESTYLE SPE oder sogar vollautomatisiert in Kombination mit einem HPLC Direct-Injection Modul. Abhängig von der Matrix wird der Großteil der Analyten ohne interne Standards und mit exzellenten Wiederfindungen gemessen. Durch die Verringerung der internen Standards und die Reinheit der Probe werden enorme Kosten pro Probe sowie Wartungskosten und Chromatographiezeiten (LC-MS/MS) reduziert.

Bearbeitungsprotokoll

Extrahieren Sie 20 g Matrix mit 100 mL (84/16 (v/v)) Acetonitril/Wasser. Nach 30 minütigen Rühren wird der Rohextrakt bei 3000 x g zentrifugiert und bis zu 3 mL des Überstandes mittels einer Spritze durch die CrossTOX®-Säule in ein Probengläschen gegeben. Ein Aliquot wird mittels LC-MS/MS auf die Mykotoxine Aflatoxin B/G und Ochratoxin A untersucht.

Auf diese Weise lassen sich schnell, viele Proben mittels SPE für eine LC-MS/MS Analytik vorbereiten, ohne dass Toxine im Filtermaterial zurückbleiben oder Störstoffe aus der Matrix, wie Fette und Kohlenhydrate, Farb- und Aromastoffe die Analytik negativ beeinflussen.

Fazit 

Die CrossTOX®-Säule besticht nicht nur durch gute Wiederfindungsraten, sondern zeigt ihre Stärke auch in der zuverlässigen Quantifizierung ohne Verwendung interner Standards und ermöglicht so immense Kosteneinsparungen pro Probe. Weitere Vorteile sind die Vermeidung von Verunreinigung des Injektor, Cone sweep oder Transfertube. Dieses Bearbeitungsprotokoll erlaubt hohe Probendurchsätze, deutlich verlängerte Wartungsintervalle und Kostenreduktion. Die erzielten Ergebnisse zeigen eine ebenso gute performance wie die Immunoaffinitätsäulen (siehe obige Tabelle).

Weitere Details, Wiederfindungsraten und Chromatogramme finden Sie hier.

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