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Mykotoxine in Hirse

MYKOTOXINE

Die Hirse

Hirse ist eine Sammelbezeichnung für kleinfrüchtiges Spelzgetreide mit 10 - 12 Gattungen, die zur Familie der Süßgräser gehören. Bereits vor 8.000 Jahren wurde Hirse dazu verwendet, um Speisen wie ungesäuertes Fladenbrot herzustellen.

In Afrika beispielsweise zählt Hirse neben Reis, Mais und Weizen zu den Hauptnahrungsmitteln. Neben der Herstellung von Nahrung dient die Pflanze heutzutage als Baumaterial sowie der Papierherstellung und zum Brauen von Bieren. Die Pflanze gilt als sehr mineralstoffreich: Neben Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium und Kalium enthält Hirse im Vergleich zu anderen Getreidearten besonders viel Silizium (Kieselsäure), Eisen und Vitamin B6.

Durch falsche Lagerbedingungen können bestimmte Mykotoxine im Getreide entstehen. Feldpilze produzieren bereits während des Wachstums und der Fruchtreife Mykotoxine. Da diese in zu hoher Menge für Mensch und Tier hochgradig gesundheitschädigend sind, werden bei Getreidearten wie Hirse regelmäßig Untersuchungen durchgeführt.

Alles in Einem - Von Aflatoxin bis Zearalenone mit CrossTOX®

Mykotoxine sind natürliche, sekundäre Stoffwechselprodukte verschiedener Schimmelpilze mit toxischer Wirkung. Da die Aufreinigung von Mykotoxinen heutzutage einen hohen Stellenwert hat und es sich deswegen anbietet, Extrakte in nur einem Arbeitsgang auf gleich mehrere Mykotoxine zu testen, hat LCTech die Multi-Mykotoxin Aufreinigungssäule CrossTOX® entwickelt. Diese kann sowohl zur manuellen als auch zur automatisierten Bearbeitung mit dem Robotiksystem FREESTYLE SPE verwendet werden.

Die CrossTOX® Säulen von LCTech ermöglichen eine hocheffiziente Probenaufreinigung von regulierten und erwarteten Mykotoxinen. Gleichzeitig verbessern sie die herkömmliche Dilute-and-Shoot Anwendung durch ein QuECHERS basierendes  Verfahren. Mit der CrossTOX® Säule sind Sie in der Lage, eine Vielzahl an verschiedenen Matrices aufzureinigen.

Bearbeitungsprotokoll

Homogenisieren Sie 10 g Hirse und extrahieren Sie die Probe durch 50 mL Acetonitril/Wasser (84/15 (v/v) + 1 % Essigsäure). Führen Sie die Extraktion je nach verwendetem Gerät zwischen 5 und 10 Minuten durch, um eine hohe Extraktionseffizenz zu erzielen.

Filtrieren Sie nachfolgend den Rohextrakt oder klären ihn alternativ durch Zentrifugation bei 3000 x g für 5 Minuten. Verwenden Sie den dabei entstehenden klaren Überstand weiter.

Laden Sie maximal 3 mL des Probenvolumens (bei schwierigen Matrices maximal 0,5 bis 1 mL) mit einer konstanten Flussrate von 1 – 2  mL/min auf eine CrossTOX® Säule. Fangen Sie den Durchfluss in einem Probengläschen zur Analyse mittels LC-MS/MS auf.

Weitere Details, Wiederfindungsraten und UPLC-Bedingungen finden Sie hier.

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