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Aflatoxin B/G und Ochratoxin A in Haferkeksen

MYKOTOXINE

Haferkekse

Haferkekse sind weltweit eine beliebte Süßigkeit und in den unterschiedlichsten Sorten erhältlich: mit Schokostücken, mit Mandelblättchen und noch viele weitere Kreationen. Die Basis von Haferkeksen ist, wie der Name bereits sagt, der Hafer bzw. die Haferflocken.

Unter dem Namen Hafer ist das Spelz- oder Schälgetreide gemeint. Erst nach dem Abschälen der umschließenden Schale ist das Korn für den Menschen essbar. Im Inneren des Korns befindet sich der Haferkern. Für die Herstellung von Haferflocken wird der Haferkern angefeuchtet und anschließend von einer Flockierwalze ausgewalzt. Erst nach der Trocknung entstehen die für uns typischen Haferflocken. Zu den Hauptanbaugebieten in Europa zählen Irland, Deutschland und Schottland. Weitere Anbaugebiete befinden sich auch in Nordamerika und Westasien. 

Alles in einem – kombinierte Immunoaffinitätssäule Afla-OtaCLEAN

Aflatoxine B/G und Ochratoxin A werden von Pilzen bei feuchter Lagerung gebildet und finden sich oft gemeinsam in vielen Lebens- und Futtermitteln, wie z. B. auch in Haferkeksen. LCTech bietet die perfekte Lösung um Ihre Arbeitszeit bei der Aufreinigung zu verringern. Untersuchen Sie Ihre Probe in nur einem Arbeitsschritt auf mehrere Mykotoxine.  LCTech´s kombinierte Immunoaffinitätssäule Afla-OtaCLEAN macht es möglich. Die Säule ist  sowohl für die manuelle Bearbeitung als auch für die automatisierte Aufreinigung mit dem Robotiksystem FREESTYLE SPE geeignet.

Auch die praktischen SMART Säulen von LCTech können Sie einfach  kombinieren. Stecken Sie eine AflaCLEAN SMART Säule und  OtaCLEAN SMART Säule aufeinander und starten Sie die manuelle Aufreinigung von Aflatoxinen B/G und Orchatoxinen A gleichzeitig.

Bearbeitungsprotokoll

Homogenisieren Sie 20 g Haferkekse und versetzen Sie die Probe mit 2 g Natriumchlorid. Extrahieren Sie die Mischung anschließend durch 100 mL Methanol/Wasser (80/20 (v/v)) und 50 mL n-Hexan, um Fette und ätherische Öle zu entfernen. Für die Erzielung besonders hoher Extraktionseffizienzen, führen Sie die Extraktion für mindestens 30 Minuten durch.

Für eine bessere Phasentrennung zwischen der weiterzuverwendenden methanolischen Phase und der n-Hexan Phase, zentrifugieren Sie den Extrakt für 5 Minuten bei 3000 x g. Für die Probenverdünnung verwenden Sie die untere Phase des zentrifugierten Extrakts. Filtrieren Sie den Rohextrakt und verdünnen Sie 7 mL der n-Hexan freien Phase mit 43 mL PBS. Durch die Reduktion des Methanolgehalts kann es zur Trübungen in der verdünnten Probe kommen. Filtrieren Sie daher erneut die Probe, um eine Verstopfung der Säule zu verhindern.

Laden Sie 50 mL der Probe (entspricht 1,4 g Matrixäquivalenten) auf eine Immunoaffinitätssäule Afla-OtaCLEAN. Waschen Sie das Volagengefäß anschließend mit 5 mL deionisiertem Wasser. Laden Sie die Spüllösung auch auf die Säule und waschen Sie die Säule erneut mit 5 mL deionisiertem Wasser. 

Befreien Sie die Säule im Anschluss mit einem kurzem Luftstrom von Flüssigkeitsresten. Eluieren Sie die Säule mit 2 mL Methanol. Achten Sie darauf, dass das Methanol 5 Minuten in das Säulenbett einwirkt, um eine vollständige Denaturierung der Antikörper und somit die Freisetzung der Toxine zu gewährleisten.

Weitere Details, Wiederfindungsraten, HPLC-Bedingungen und Chromatogramme finden Sie hier.

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